Großartig viel erzählen über mich möchte ich an dieser Stelle nicht. Liest sowieso niemand :) Nur ein paar Worte wie ich zur Fotografie gekommen bin und wieso die Fotografie mein Hobby ist.

Die Fotografie

Was mir  schon immer viel Spaß bereitet hat war die People Fotografie. Es macht mir unheimlich Spaß mit Personen zu arbeiten, diese zu animieren und Ihre Emotionen einzufangen. Was allerdings garnicht mein Fall ist, Studiofotografie. Das ist mir zu steril. 

Ich ziehe aber auch unheimlich gerne abends durch Düsseldorf und fange Szenen ein die Tagsüber so nicht möglich wären. Ob alleine oder mit einem guten Freund, es macht Spaß und entspannt! Auch wenn man nach 3 Stunden durch die Kälte laufen nichts vorzeigbares rumkommt. Man lernt daraus. 

2010 hatte ich dann mal die Möglichkeit unverbindlich eine Hochzeit zu fotografieren. An dieser Stelle danke an Sabrina & Johannes! Ich war nicht der einzige Fotograf und hatte somit auch nicht den Druck Qualität abzuliefern. Das war für mich der ideale Einstieg in die Weddingfotografie. Und das Feedback war absolut positiv so das ich mich dazu entschied dies öfters zu machen. 

Mein Spezialgebiet sind Reportagen angefangen vom Friseurbesuch der Braut bis zum anschneiden der Hochzeitstorte mitten in der Nacht. So hat das Brautpaar die gesamte Hochzeit noch Jahre später nicht nur in Gedanken bei sich. Dabei lege ich besonders viel Wert auf die Vermeidung von Blitzbildern. Gerade in der Kirche ist es für mich ein Unding zu blitzen. Da freut sich der Pfarrer und die Stimmung in der Kirche lässt sich so einfangen wie ist ist.

Die Technik

Meine ersten Gehversuche in der Fotografie habe ich 2005 mit der alten Canon A1 von meinem Vater gemacht. Da mir dann aber recht schnell das warten auf die entwickelten Fotos auf die Nerven ging, wurde auf eine Spiegelreflex Kamera gespart. Und dann kam der Tag an dem ich mit meinen Ersparnissen in den Fotoladen stolzierte und noch stolzer mit einer Olympus E-500 im Double Zoom Kit wieder rausging. Da war sie also, die Kamera die mich über zwei Jahre begleitete. Obwohl die Olympus E-500 eine Einsteiger DSLR war lernte ich mit ihr meinen Stil kennen. Viele Fotos in meinem Portfolio sind mit ihr entstanden und haben positive Erinnerungen hinterlassen. Mit der Zeit kamen einige Objektive dazu. Darunter auch mein geliebtes Zuiko 50mm f2.0. 

Irgendwann war es dann soweit, ich merkte wie mich die Technik mehr und mehr in meiner Arbeit beschränkte und ich habe mich nach was neuem umgeguckt. Die Wahl viel auf das damalige Topmodel von Olympus, die E-3. Robust und Wetterfest! Yea! Bei Regen war mein Problem eher das Wasser in den Schuhen also meine nasse Kamera.  Auch diese Kamera begleitete mich fast 2 Jahre treu und ohne Mucken. 

Mit den Jahren festigte sich meine Art der Fotografie und ich hatte immer mehr verlangen nach mehr Tiefenunschärfe. Das war leider mit der Olympus bei Cropfaktor 2.0 leider nicht so ideal. Und dann gab es auch kaum Objektive mit größerer Blende wie 2.0. Also machte ich 2010 einen großen Schritt. Mein gesamtes Olympus Equipment wurde verkauft... Und dann gings shoppen! Also ab in meinen Lieblingsladen und wieder raus mit einer Canon EOS 5D MKII inklusive 2 Objektiven. Da hatte ich also wovon ich lange geträumt habe. Den Vollformat Sensor! An den Stellen wo ich mir früher mehr Unschärfe gewünscht habe, musste ich jetzt abblenden. 

Allerdings fehlt mir die E-3 auch. Jede Kamera hat ihre Vor- und Nachteile. Aber wozu hat man einen guten Freund mit einer E-3 ;)

 

Tja, soweit ein wenig über mich & die Fotografie!